Global Security and Public HealthSociology and Norbert EliasConsumer behavior in food and health
DOI: 10.1007/s41244-026-00420-w

Abstract

Zusammenfassung Dieser Aufsatz untersucht die Dynamik zwischen Sicherheits- und Fortschrittsdenken und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Normalität. Es wird postuliert, dass trotz gesellschaftlicher Veränderungen im 20. und 21. Jahrhundert eine vollständige Auflösung von Normalitätsgrenzen nicht erfolgt, sondern eine Ausweitung dieser Grenzen beobachtet wird. In Krisenkontexten verschieben sich Diskursthemen zu elementaren Lebensbereichen, wobei proto-normalistische Tendenzen dominieren. Eine Vergleichsanalyse der Jahre 2018–2019, 2020–2021 und 2022 zeigt, wie die Corona-Krise die Diskursthemen verlagert, während gesellschaftspolitische Themen an Relevanz verlieren, aber nach Normalisierung schnell wieder an Bedeutung gewinnen.

Citation format

SCHERR, D. Die zweideutigkeit des normalen und der diskursive effekt disruptiver ereignisse. LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK, 2026.