Cervical Cancer and HPV ResearchRheumatoid Arthritis Research and TherapiesLymphatic System and Diseases

Judith Lorenz

2026.3.1AKTUELLE DERMATOLOGIE

DOI: 10.1055/a-2766-6633

Abstract

Die durch humane Papillomviren (HPV) verursachten Plantarwarzen können unter Umständen eine therapeutische Herausforderung darstellen, sofern sie auf die Erstlinienbehandlung – bspw. Salizylsäure oder Kryotherapie – nicht ansprechen. Ein französisches Forscherteam untersuchte nun mithilfe einer randomisierten, kontrollierten Multicenterstudie, welche Zweitlinienstrategien die höchsten Heilungschancen bieten. Fazit Einschränkend geben die Forschenden zu bedenken, dass es ihnen nicht gelang, die ursprünglich geplante Anzahl von 660 Studienteilnehmenden zu rekrutieren. Statistische Analysen waren deshalb nicht möglich. Dennoch kommen sie zu dem Schluss, dass keine der untersuchten Zweitlinienstrategien bezüglich der Heilungschancen therapierefraktärer Plantarwarzen nach 3 Monaten Behandlung wesentliche Vorteile bietet. Perspektivisch hoffen sie auf die Entwicklung neuer, wirksamerer Therapieverfahren. Publication History Article published online: 18 March 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany

Citation format

LORENZ, Judith. Therapierefraktäre plantarwarzen: Welche behandlung wirkt am besten? AKTUELLE DERMATOLOGIE, 2026, 52(03): 65–66.