Art, Aesthetics, and PerceptionLinguistic research and analysisGerman Literature and Culture Studies

Patrizio Malloggi

2026.2.27DEUTSCHE SPRACHE

DOI: 10.37307/j.1868-775x.2026.01.02

Abstract

In diesem Aufsatz wird das syntaktische Verhalten von (an)statt, außer, ohne und um als Einleiter von zu-Infinitivphrasen untersucht. Ausgangspunkt ist ihre grammatische Klassifikation als Subjunktoren. Anders als Subjunktoren können (an)statt, außer, ohne und um durch einen finiten Nebensatz mit Subjekt nicht ergänzt werden. Dieser Aufsatz bringt unterschiedliche Argumente vor, die für die grammatische Klassifikation der genannten Funktionswörter als Präpositionen sprechen. Allerdings besetzen sie nach dem Modell der Prototypentheorie nicht das Zentrum, sondern die Peripherie der Wortart Präposition. Zu ihrem peripheren Stellenwert trägt auch die Tatsache bei, dass (an)statt, außer, ohne und um in der thematisierten Verwendungsweise – im Gegensatz zu prototypischen Präpositionen – keine Nominalgruppe in einem bestimmten Kasus als Komplement fordern.

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MALLOGGI, Patrizio. Die untypischen subjunktoren (an)statt, außer, ohne und um. DEUTSCHE SPRACHE, 2026.