Hilmar Gudziol
2026.4.1LARYNGO-RHINO-OTOLOGIE
Abstract
10.1055/a-2749-9239 **Akute COVID-19-bedingte Riechstörungen traten während der Corona-Pandemie bei jedem zweiten Patienten auf, heilten jedoch in 95% innerhalb von 2 Wochen aus. Diese Metaanalyse bestätigt, dass ein Riechtraining (Trainingsperiode: 8–24 Wochen) eine effektive, kostengünstige und nichtinvasive Therapieform auch für chronisch (>16 Wochen) andauernde COVID-19-bedingte Riechstörungen darstellt. Die Autoren selbst verweisen in ihren Limitationen auf die Schwierigkeiten, eine aussagekräftige Metaanalyse durchzuführen: Trotz einer systematischen Literaturrecherche in 5 Datenbanken konnten nur 9 Veröffentlichungen mit insgesamt 242 erwachsenen COVID-19-Patienten eingeschlossen werden, die eine chronisch andauernde COVID-19-bedingte Riechstörung hatten und ein standardisiertes monatelanges Riechtraining 2-mal täglich mit 4 Gerüchen (Rose, Eukalyptus, Gewürznelke und Zitrone) absolvierten [ 1 ]. Publication History Article published online: 02 April 2026 © 2026. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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GUDZIOL, Hilmar. Kommentar zu „geruchsverlust nach COVID-19-Infektion – riechtraining wirksame intervention“. LARYNGO-RHINO-OTOLOGIE, 2026, 105 4(04): 205–206.