Death Anxiety and Social ExclusionAging and Gerontology ResearchHealth, psychology, and well-being

Johannes Pantel

2026.2.24Public Health Forum

DOI: 10.1515/pubhef-2025-0127

Abstract

Zusammenfassung Einsamkeit und soziale Isolation sind bei alten Menschen nicht generell häufiger als bei Jüngeren und nehmen erst ab dem 85. Lebensjahr bedeutsam zu. Unzureichende soziale Netzwerke, weibliches Geschlecht, niedrige Bildung, Wohnform (Heimunterbringung) und ein schlechter Gesundheitszustand sind Risikofaktoren. Dabei bedingen sich soziale Isolation und chronische Krankheit wechselseitig, wodurch eine negative Kaskade in Gang gesetzt werden kann, in der sich beide reziprok aufrechterhalten und verstärken. Präventive Interventionen sollte darauf zielen, diese negative Kaskade zu durchbrechen.

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PANTEL, Johannes. Einsamkeit und soziale isolation im alter: Ursachenmodelle, gesundheitsfolgen und präventionsansätze. Public Health Forum, 2026, 34(1): 57–61.