W. Hackl, Innsbruck M. Hirschmann, Bruderholz Liestal N. Mengis, J. Rippke, ·. M. Saner, K. Burkhart, Ellenbogengelenk · Degenerative, Erkrankungen · Osteophyten, Arthrose · Osteokapsuläres, Débridement Arthroskopie1
2026.1.14ARTHROSKOPIE
Abstract
Zusammenfassung Hintergrund Die Behandlung der Kubitalarthrose gerade bei jüngeren Patienten ist herausfordernd. Eine endoprothetische Versorgung sollte aufgrund des hohen Komplikationsrisikos möglichst lange herausgezögert oder vermieden werden. Bei Versagen der konservativen Therapie können operative Interventionen erwogen werden. Behandlungsziel Ziel der Therapie ist eine bestmögliche Funktion bei akzeptablen Schmerzen zu erzielen, ohne dabei zukünftige Therapieoptionen zu verbauen. Therapie Patienten mit endgradigem Extensions- und/oder Flexionsschmerz und Bewegungseinschränkung eignen sich für ein arthroskopisches oder offenes Débridement. Bei isolierter radiokapitellarer Arthrose und stabilem Ellenbogengelenk ist eine Radiuskopfresektion mit oder ohne Anconeusinterpositionsarthroplastik zu erwägen. Patienten mit fortgeschrittener Arthrose und Schmerzen über dem gesamten Bewegungsbogen, die noch zu jung für eine Ellenbogenprothese sind, kann die Interpositionsarthroplastik angeboten werden. Die Ellenbogenarthrodese führt zu massiven Funktionseinschränkungen und ist daher nur in Ausnahmesituationen empfohlen.
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HACKL, W., et al. Salvage-prozeduren bei kubitalarthrose. ARTHROSKOPIE, 2026, 39(1): 25–32.