S. Ansén, A. Engert, Juergen Wolf, M. Sieber, U. Paulus, Diehl

2001.2.1Onkologie

DOI: 10.1159/000055163

tlooto Summary

German Hodgkin’s Lymphoma Study Group (DHSG): 20 Years Experience with Diagnostics, Therapy, and Aftercare in Patients with Hodgin’S Disease Leider besteht fur diesen Artikel keine Zusammenfassung.

Abstract

German Hodgkin’s Lymphoma Study Group (DHSG): 20 Years Experience with Diagnostics, Therapy, and Aftercare in Patients with Hodgin’s Disease Leider besteht fur diesen Artikel keine Zusammenfassung. Als Einstieg stellen wir den Textanfang zur Verfugung. Historische Entwicklung 1832 beschrieb der englische Arzt Thomas Hodgkin erstmals Lymphknoten-Schwellungen, die in Zusammenhang mit einer Vergroserung der Milz auftraten. Die Pathologen Carl Sternberg und Dorothy Reed identifizierten um die Jahrhundertwende in diesen Lymphomen die typischen Hodgkin/Reed-Sternberg Zellen und ermoglichten so eine reproduzierbare Diagnostik, die insbesondere eine Abgrenzung zur Tuberkulose und Syphilis erlaubte. Allerdings verlief das Hodgkin-Lymphom noch bis in die 60er Jahre dieses Jahrhunderts vor allem in fortgeschrittenen Stadien zumeist todlich. Lediglich ein Teil der Patienten mit lokalisiertem Befall konnten durch Bestrahlung der betroffenen Areale geheilt werden. Deutliche Verbesserungen im Bereich der Strahlentherapie wurden dann durch die Einfuhrung neuer Bestrahlungsmodalitaten (Hochvolt- Bestrahlung, Linearbeschleuniger) und durch den Einsatz der Grosfeld-Technik [1] realisiert. Patienten mit disseminierter Erkrankung hatten vor Einfuhrung der Polychemotherapie in der Regel eine infauste Prognose. Zwar war schon kurz nach dem 2. Weltkrieg beobachtet worden, dass das Nitrogen-Mustard bei Hodgkin-Patienten kurzfristige Remissionen hervorrufen kann [2]. Eine dramatische Verbesserung wurde dann aber in den 60er Jahren durch das von de Vita und Mitarbeitern am National Cancer Institute der USA entwickelte MOPP-Schema (Mechlorethamin, Oncovin, Procarbazin, Prednison) mit einem rezidivfreien Langzeituberleben von uber 50% erreicht [3]. ...

Citation format

ANSÉN, S., et al. [German hodgkin's lymphoma study group]. Onkologie, 2001, 24 Suppl 1: 35–48.