S. Schwarz, Christine Steinbach, Mandy Mende, D. Schwarz, R. Boldt
2016.12.1GWF, Wasser - Abwasser
Abstract
Als Folgeerscheinung des Bergbaus gelangen sowohl Schwermetallionen als auch verschiedene Anionen, wie Sulfat, Phosphat etc., in die Umwelt und kontaminieren damit Grund- und Oberflächenwässer. Für die Verockerung ist Eisenhydroxid in Form eines rotbraunen Ockerschlamms verantwortlich. Zusätzlich tritt im Spreewald zunehmende Versauerung durch stetig steigende Sulfatbelastung ein. Zur Beseitigung der Rückstände und zur Erhöhung der Wasserqualität können Chitosanpartikel eingesetzt werden. Chitosan ist ein natürlich vorkommendes, ökologisches Biopolymer mit den Eigenschaften eines Superadsorbers. Erstmalig konnten mit Chitosan sowohl Eisenionen als auch Sulfationen gleichzeitig abgetrennt werden. Diese wachsen als Eisensulfat- und Eisenhydroxid-Aggregate auf der Chitosanoberfläche.
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SCHWARZ, S., et al. Simultane abtrennung von eisen- und sulfationen durch kristallisation an chitosanoberflächen. GWF, Wasser - Abwasser, 2016.