M. Dubowy, S. Ebert, Jutta von Maurice, S. Weinert
2008.8.26ZEITSCHRIFT FUR ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE UND PADAGOGISCHE PSYCHOLOGIE
Abstract
Zusammenfassung. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, ob und in welcher Weise sich die sprachlichen und kognitiven Kompetenzen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund zu Beginn der Kindergartenzeit unterscheiden. Innerhalb der Gruppe von Familien mit Migrationshintergrund wird ergänzend die Bedeutung ausgewählter familiärer Merkmale, wie Muttersprache der Hauptbetreuungsperson, Alltagssprache in der Familie und wahrgenommene Integration für die deutschen Sprachkompetenzen des Kindes analysiert. Untersucht wurden 547 Kinder (119 mit und 428 ohne Migrationshintergrund), die zum Zeitpunkt der Erhebung im Schnitt 3;8 Jahre alt waren. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder mit Migrationshintergrund in einem weiten Kompetenzspektrum standardisierter Testverfahren schwächere Leistungen erreichen als ihre deutschen Altersgenossen. Dieser Befund wird für die einzelnen Kompetenzbereiche getrennt diskutiert, wobei insbesondere die Bedeutung der unterschiedlichen sprachlichen Anregung in den verschiedenen Subgruppen thematisiert wird.
Citation format
DUBOWY, M., et al. Sprachlich-kognitive kompetenzen beim eintritt in den kindergarten. ZEITSCHRIFT FUR ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE UND PADAGOGISCHE PSYCHOLOGIE, 2008, 40: 124–134.