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H. Eckey, R. Kosfeld, M. Türck

2006.7.1Raumforschung und Raumordnung-Spatial Research and Planning

DOI: 10.1007/bf03183178

Abstract

KurzfassungFunktional abgegrenzte Räume wie Arbeitsmarktregionen werden u.a. für regionalökonomische Analysen benötigt. In Abhängigkeit der Definition von Wirtschaftsräumen können Regionen als „wohlhabend” oder „arm” erscheinen. Aber auch weitere statistische Gründe sprechen für die Verwendung von Arbeitsmarktregionen. Die für Deutschland vorliegenden Abgrenzungen von Funktionalräumen basieren noch auf Datenmaterial aus den 1980er und 90er Jahren. Insofern ist eine Neuabgrenzung geboten. Die Autoren setzen dazu eine Faktorenanalyse mit schiefwinkliger Rotation ein und erhalten 150 Arbeitsmarktregionen, die sich aus einem oder mehreren Kreisen zusammensetzen. Diese Arbeitsmärkte erfüllen das Kriterium der zumutbaren Pendelzeit (max. 45 bis 60 Minuten in Abhängigkeit der Attraktivität des Zentrums) und weisen eine Größe von mehr als 50 000 Einwohnern auf.AbstractFunctional delineated labour market regions are needed for regional economic analyses. In dependence of the definition of regions economic regions in space can be seen as “rich” or “poor” areas. In addition to this statistical and econometric reasons argue for using functional labour market regions. The available definitions of functional units are based mostly on data from 1980s and 1990s. To that extent a new delineation is required. The authors use a factor analysis with an oblique rotation and receive 150 labour market regions, which consist of one or more administrative units (Kreise). These labour markets regions fulfil the criterion of reasonable commuting time (maximally 45 to 60 minutes in dependence of the attractiveness of the centre). They have a size of more than 50,000 inhabitants.

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ECKEY, H.; KOSFELD, R.; TÜRCK, M. Abgrenzung deutscher arbeitsmarktregionen. Raumforschung und Raumordnung-Spatial Research and Planning, 2006, 64: 299–309.