Marcelina Kałasznik, Przemysław Staniewski
Abstract
Krankheiten und sie begleitende psychische und physische Zustande sind oft schwer in Worte zu fassen. Aus diesem Grunde werden bei der Versprachlichung und Beschreibung von Krankheitszustanden oftmals metaphorische Ausdrucke gebraucht. Von dieser Annahme ausgehend wird angestrebt, am Beispiel der Depression zu zeigen, wie Geisteskrankheiten konzeptualisiert werden konnen. Der Untersuchung liegt die Theorie Konzeptueller Metaphern zugrunde. Es wurden vier grundlegende konzeptuelle Metaphern, die in Bezug auf Depression ihre Verwendung finden, herausgestellt und besprochen. Die Basis hierfur stellen die dem DWDS-Korpus mithilfe des Tools Wortprofil entnommenen verbalen Kollokationen dar.
Citation format
KAŁASZNIK, Marcelina; STANIEWSKI, Przemysław. ‚Depression‘ im lichte der konzeptuellen metaphern im deutschen. eine untersuchung am beispiel verbaler kollokationen. Colloquia Germanica Stetinensia, 2020, 29: 187–204.